Deutschland
Deutschland Kaufnebenkosten-Rechner
Das Eigenkapital ist beim Immobilienkauf selten das einzige Geld, das gebraucht wird.
| Anzahlung | €20,600 |
| Grunderwerbsteuer | €10,300 |
| Notar und Recht | €4,120 |
| Maklergebühr | €7,354 |
| Sofort benötigtes Bargeld | €42,374 |
Dieser Rechner zählt den Rest zusammen: die Grunderwerbsteuer, die Notar- und Grundbuchkosten, eine etwaige Maklerprovision und zeigt am Ende die gesamte Summe, die Sie vorab aufbringen müssen. Geben Sie den Kaufpreis und Ihr Eigenkapital als Prozentsatz ein und prüfen Sie dann die Gebührensätze, die mit den üblichen Werten für Ihr Land starten und sich anpassen lassen. So bekommen Sie ein realistisches Bild der Barmittel, die am Tag der Übergabe fällig werden, bevor Sie ein Angebot abgeben oder verschiedene Regionen vergleichen.
So funktioniert es
- Geben Sie den Kaufpreis der Immobilie und Ihr Eigenkapital als Prozentsatz davon ein.
- Prüfen Sie die Gebührensätze. Sie öffnen mit den üblichen Werten für Ihr Land, passen Sie sie also an Ihre Region, die Art des Kaufs oder Ihren Status als Erstkäufer an.
- Jede prozentuale Gebühr wird auf den Kaufpreis angewandt und ergibt einen konkreten Geldbetrag.
- Die Kaufnebenkosten werden summiert, dann wird das Eigenkapital hinzugerechnet, damit die insgesamt nötige Barsumme sichtbar wird.
nötige Barsumme = Eigenkapital + (Grunderwerbsteuer + Rechtskosten + Maklerprovision), jeweils ein Prozentsatz des Preises
Das Eigenkapital ist Ihr gewählter Prozentsatz des Kaufpreises. Jede Kaufnebenkosten-Position, also die Grunderwerbsteuer, die Notar- oder Rechtskosten und eine etwaige Maklerprovision, wird als eigener Prozentsatz des Preises berechnet und in einen Geldbetrag umgerechnet. Die Summe dieser Kosten ergibt die Gebühren, und mit dem Eigenkapital obendrauf erhalten Sie die gesamte Barsumme, die am Übergabetag bereitstehen muss.
- Eigenkapital
- Ihr in bar bezahlter Anteil am Preis
- Grunderwerbsteuer
- Steuer auf die Übertragung der Immobilie
- Rechtskosten
- Kosten für Notar oder Anwalt
Übliche Sätze der Kaufnebenkosten
| Grunderwerbsteuer | 0 bis 10% | stark abhängig von Land und Preis |
| Notar- und Grundbuchkosten | 1 bis 2% | des Kaufpreises |
| Maklerprovision, Käuferseite | 0 bis 3% | je nach Land und Vereinbarung |
| Mindest-Eigenkapital | 5 bis 10% | mehr bedeutet meist einen besseren Kreditzins |
Rechenbeispiel
Eine Immobilie für 300.000 Euro mit 10 Prozent Eigenkapital: das Eigenkapital allein beträgt 30.000 Euro. Darauf addiert der Rechner die Grunderwerbsteuer, die Rechtskosten und eine etwaige Maklerprovision, sodass die am Übergabetag nötige Summe meist deutlich über dem Eigenkapital liegt, je nach lokalen Sätzen oft mehrere Tausend Euro mehr.
Wichtige Fakten
- Das Eigenkapital wird zu Ihrem Anteil an der Immobilie, doch Sie müssen es am Tag der Übergabe trotzdem in bar aufbringen.
- Die Grunderwerbsteuer ist der größte veränderliche Posten und bewegt die Gesamtsumme weit stärker als Rechts- oder Maklerkosten.
- Die meisten Kaufnebenkosten sind ein Prozentsatz des Preises und wachsen daher mit einer teureren Immobilie.
- Erstkäufer-Vergünstigungen und Sonderregeln für Neubauten senken in vielen Ländern die Grunderwerbsteuer.
Tipps
- Passen Sie die vorbelegten Sätze an Ihre Region, die Art des Kaufs und Ihren Erstkäufer-Status an, bevor Sie der Gesamtsumme vertrauen.
- Ergänzen Sie Kosten für die Darlehensbearbeitung, ein Gutachten und den Umzug selbst, da die Vorgaben diese weglassen.
- Halten Sie über den angezeigten Betrag hinaus einen Puffer bereit für die eine oder andere Rechnung, die erst nach dem Kauf eintrifft.
- Vergleichen Sie die insgesamt nötige Barsumme zwischen Regionen, denn allein die Grunderwerbsteuer kann sich um Tausende unterscheiden.
Häufige Fragen
Warum werden die Sätze nur als üblich bezeichnet?+
Grunderwerbsteuer und Gebühren schwanken innerhalb der meisten Länder: nach Bundesland oder Region, danach ob die Immobilie ein Neubau oder ein Wiederverkauf ist, und nach dem Status als Erstkäufer. Die Vorgaben sind ein vernünftiger Mittelwert. Passen Sie sie an Ihre konkrete Lage an.
Gehört das Eigenkapital zu den Kosten?+
Nicht im engen Sinn, denn das Eigenkapital wird zu Ihrem Anteil an der Immobilie statt zu ausgegebenem Geld. Sie müssen es aber am Tag der Übergabe trotzdem in bar bereitstellen, daher zählt der Gesamtbetrag hier das Eigenkapital zu den Kaufnebenkosten, um den tatsächlichen Aufwand zu zeigen.
Sind Finanzierungs- und Gutachterkosten enthalten?+
Nur wenn Sie sie ergänzen. Die Vorgaben konzentrieren sich auf Grunderwerbsteuer, Rechtskosten und Maklergebühr. Kosten für die Bearbeitung des Darlehens, Gutachten und Umzug fallen sehr unterschiedlich aus, tragen Sie diese für ein vollständiges Budget selbst nach.
Deckt der Rechner die laufenden Kosten nach dem Kauf ab?+
Nein, es ist eine einmalige Vorabsumme. Die monatliche Kreditrate, Versicherungen, Instandhaltung und die Grundsteuer sind getrennte laufende Kosten und liegen außerhalb dieser einmaligen Berechnung.
Things to watch
- Dies sind allgemeine Informationen, keine Finanzberatung.
- Die Sätze sind übliche Mittelwerte, die je nach Region und Art des Kaufs schwanken. Bestätigen Sie die genauen Zahlen bei Ihrem Notar, Anwalt oder der Steuerbehörde.
- Erfasst werden nur die einmaligen Kosten, nicht die Finanzierungskosten, Gutachten oder die laufenden Kosten des Eigentums.
Zuletzt aktualisiert: 2026
Dies ist eine Schätzung zur allgemeinen Orientierung und keine Finanz-, Steuer- oder Rechtsberatung. Werte können sich ändern und individuelle Umstände sind unterschiedlich. Prüfen Sie vor Entscheidungen stets eine offizielle Quelle.
- Dies sind allgemeine Informationen, keine Finanzberatung.
- Übliche Schätzwerte, die je nach Region und Art des Kaufs schwanken. Lassen Sie die genauen Sätze von Ihrem Notar, Anwalt oder der Steuerbehörde bestätigen.
- Erfasst werden die einmaligen Kaufnebenkosten, nicht die Finanzierungskosten, Gutachten oder die laufenden Kosten des Eigentums.
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